Zum Gehalt noch was oben drauf?

Zum Gehalt noch was oben drauf? Als kleines Extra? Gerne!

Entgeltoptimierung nennt sich das Ganze übrigens. Möglichkeiten dafür gibt es eine Menge. Hier ist der erste Teil meiner Top Ten für Sie.

Halt: Zuerst eine kurze Erklärminute.

Also: Lohnerhöhung ist nett, Steuern und Sozialabgaben lassen das Ganze de facto aber schnell wieder schrumpfen. Die Alternative sind Gehaltsextras. Als Arbeitgeber sparen Sie damit Lohnnebenkosten, Ihr Mitarbeiter hat weniger Abgaben. Bitte nur eines beachten: Für viele dieser Extras fallen keine Beiträge zur Rentenversicherung an. So, und nun meine zehn Tipps.

1) Die Arbeitskleidung:

Sie veranstalten eine Messe, Ihr Mitarbeiter trägt Jeans. Die bezahlt er privat. Wenn Sie ihm dazu aber ein schickes T-Shirt mit Ihrem Firmenlogo darauf zur Verfügung stellen, repräsentiert er Sie prima – und das Shirt setzen Sie als Arbeitskleidung ab. Gerne genommen auch in der Gastro- und Eventbranche.

2) Die Mobilität – Bahn, Bus, Auto, Tanken:

Ihr Mitarbeiter fährt täglich mit der Bahn zu Ihnen ins Büro und gerne auch mal privat? Und zwar so oft, dass sich eine Bahncard lohnt, weil die Ersparnisse deutlich über deren Anschaffungspreis liegen? Dann kaufen Sie sie doch für Ihren Mitarbeiter. Sie können das komplett absetzen. Stichwort Jobticket: Auch das können Sie vollständig übernehmen (denn die 44-Euro-Freigrenze gilt hierfür seit 2019 nicht mehr), wenn Ihr Mitarbeiter mit dem ÖPNV anreist. Und wenn er mit dem Auto kommt? Dann können Sie auch diese Fahrten zur ersten Arbeitsstätte bezuschussen. Das wird dann pauschal mit 15 Prozent versteuert. Und wie sieht es mit Tankgutscheinen aus? Nach wie vor gut! Sie zählen als Sachbezüge, sind also steuerfrei, so lange Sie hierbei unter der besagten Freigrenze von 44 Euro monatlich bleiben.

3) Der Computer, das Internet, die Telefonie:

Ein Notebook für Ihre Mitarbeiter? […]